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Restmüll - gemischte Siedlungsabfälle

Abfallaufkommen und Mengenentwicklung

Nach dem starken Rückgang der Restmüllsammelmengen im Zeitraum von 1990 bis 1994 von 204 kg/EW auf 109 kg/EW ist seit 1995 ein geringfügiger kontinuierlicher Anstieg auf rd. 131 kg/EW 1) im Jahr 2010 zu beobachten. Der überproportionale Anstieg von 5 kg/EW im Jahr 2010 gegenüber 2009 ist auf die genaue Abgrenzung zwischen kommunalen und gewerblichen Abfällen mit Einführung der Jahresabfallbilanzmeldung gem. Abfallbilanzverordnung zurückzuführen. Seit diesem Zeitpunkt ist das spezifische Restmüllaufkommen leicht rückläufig und hat 2016 und 2017 nunmehr seinen Tiefpunkt mit 126 kg/EW erreicht. In absoluten Zahlen betrachtet bedeutet dies ein Restmüllaufkommen im Jahr 2017 von 155.818 Tonnen. Der Anteil des Restmülls am Gesamtabfallaufkommen beträgt dabei 27,9 %. Die Sammlung gemischter Siedlungsabfälle erfolgt in der Steiermark vorwiegend im Holsystem mit Behältern oder Sammelsäcken. Die Abfuhrfrequenz des Restmülls ist unterschiedlich und reicht im Allgemeinen von wöchentlich bis 4-wöchentlich.

1) Die spezifischen Abfallmassen wurden auf Grundlage der von der Statistik Austria veröffentlichten Bevölkerungszahlen "Externe Verknüpfung Jahresdurchschnittsbevölkerung seit 1952 nach Bundesländern" berechnet. Für die Steiermark wird für 2017 ein Einwohnerwert von 1.238.067 ausgewiesen.

Entwicklung der kommunal gesammelten Restabfallmenge © A14 / Felsberger Günter
Entwicklung der kommunal gesammelten Restabfallmenge
© A14 / Felsberger Günter

Günter Felsberger, Externe Verknüpfung A14 - Abfall- und Ressourcenwirtschaft, Tel.: (0316) 877-4149
Letzte Aktualisierung am 14.02.2019
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