EU-Projekt "PLASTECO"

Unterstützung der EU-Regionen bei der Eindämmung von Kunststoffabfällen und Littering.

Ausgangslage

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zur Website© Interreg Europe Plasteco

In der EU fallen jährlich ca. 25,8 Mio. Tonnen Plastikabfall an, von denen weniger als 30 % recycelt werden. Durch die Erzeugung und Verbrennung von Kunststoffen werden jährlich 400 Mio. Tonnen CO2 emittiert. Zwischen 150.000 und 500.000 Tonnen Plastik gelangen in der EU jährlich in die Meere, und zwischen 75.000 und 300.000 Tonnen Mikroplastik gelangen jedes Jahr in die Umwelt.

Die " Europäische Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft" fordert neben der Industrie und der Bevölkerung ausdrücklich auch die öffentliche Verwaltung dazu auf, Maßnahmen zum Übergang zu einer ressourceneffizienten und kreislauforientierten "neuen Kunststoffwirtschaft", insbesondere durch mehr Wiederverwendung und Recycling sowie Verwendung der Recyclate als Sekundärrohstoffe, zu setzen und zu unterstützen.

Das Ziel von " PLASTECO" ist, die Umsetzung dieser neuen kreislaufbasierten Kunststoffwirtschaft in den Partnerregionen voran zu treiben. Dazu sind von den acht Projektpartnern aus 8 EU-Ländern (Griechenland, Italien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Rumänien, Litauen und Österreich) regionale Strategien zur Zielerreichung zu erarbeiten und dabei insbesondere auf eine Verbesserung von Ressourceneffizienz, grünem Wachstum, Ökoinnovationen und Umweltmanagement abzuzielen.

Besonderes Augenmerk wird auf die Vermeidung von Kunststoffabfällen und Littering sowie auf eine Verbesserung von Wirtschaftlichkeit und Qualität des Kunststoffrecyclings gelegt. Durch Vernetzungsaktivitäten sollen die regionalen Technologieführer mit anderen EU-Ländern, in denen ein kontextbezogener Investitionsbedarf herrscht, in Kontakt gebracht werden. In Kooperation mit den Projekt-Stakeholdern soll eine zielorientierte Weiterentwicklung der rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen angestossen werden.

Wesentilche Themenfelder von PLASTECO sind:

  • Abfallvermeidung und Optimierung der Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen
  • Erhöhung des Anteils verwendeterRecyclingkunststoffe
  • Vermeidung des Eintrags von Mikroplastik in die Umwelt
  • Bevorzugte öffentliche Beschaffung von kunststofffreien Produkte bzw. Produkten mit erhöhtem Anteil an Recyclingkunststoffen
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Ziele von PLASTECO

Projektaktivitäten

Veranstaltungen:

Projektmeetings:

Podcasts:

Vortrag Mag. Dr. Ingrid Winter (Land Steiermark A14 Referat Abfall-und RessourcenwirtschaftVortrag Mag. Dr. Ingrid Winter (Land Steiermark A14 Referat Abfall-und Ressourcenwirtschaft

Förderprogramm INTERREG Europe

PLASTECO ist Teil des Interreg-Europe-Programms für interregionale Zusammenarbeit der Europäischen Kommission und kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das Förderprogramm Interreg Europe ist ein "Policy-Learning"-Programm der EU im Bereich der Regionalentwicklung. Erfahrungs- und Wissenstransfers zwischen den Projektpartnern und anderen relevanten Akteuren (Stakeholdern) haben dabei einen hohen Stellenwert. In diesem Sinne soll im Herbst 2021 ein interregionales Stakeholdermeeting mit allen Projektpartnern in der Steiermark stattfinden. Dabei werden die in der Steiermark bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen für eine zukunftsfähige und kreislauforientierte Abfallbewirtschaftung den internationalen Projektpartnern vorgestellt.

Poster Land Steiermark
Poster Land Steiermark© Land Steiermark - A14

Projektpartner und Laufzeit

Die acht Projektpartner stammen aus den EU-Ländern Griechenland, Italien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Rumänien, Litauen und Österreich.

Österreich-Partner:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 14 -  Referat "Abfall- und Ressourcenwirtschaft"
Mag. Dr. Ingrid Winter
E-Mail: ingrid.winter@stmk.gv.at
Tel.-Nr.: +43 (316) 877-2153

Alle Partner des EU-Projektes:  www.interregeurope.eu/plasteco/contacts

Website:  https://projects2014-2020.interregeurope.eu/plasteco
Facebook:  www.facebook.com/plastecointerreg

Das Projekt ist auf eine Laufzeit von 48 Monaten im Zeitraum 2019 bis 2023 ausgelegt und gliedert sich in zwei Phasen: Die ersten 36 Monate dienen dem interregionalen Austausch, dem Wissensaufbau und der Erarbeitung von Aktionsplänen; die verbleibenden 12 Monate stehen im Zeichen der Implementierung der Projektergebnisse und des Monitorings.

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