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Gesamtabfallaufkommen in der Steiermark 2016

Abfälle aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen

Kommunales Aufkommen und Verwertung

Tortendiagramm: Verteilung des Abfallaufkommens 2016 © A14 / Felsberger Günter
Tortendiagramm: Verteilung des Abfallaufkommens 2016
© A14 / Felsberger Günter
Tortendiagramm: Verwertungsanteile am Gesamtabfall 2016 © A14 / Felsberger Günter
Tortendiagramm: Verwertungsanteile am Gesamtabfall 2016
© A14 / Felsberger Günter

Im Jahr 2016 betrug das kommunale Gesamtabfallaufkommen rd. 552.000 Tonnen bzw. 447 kg pro EinwohnerIn (EW). Mit zusammen rd. 36,0 % hat der kommunale Rest- und Sperrmüll einen wesentlichen Anteil am Gesamtabfallaufkommen. In Zahlen ausgedrückt sind dies rd. 197.700 Tonnen oder rd. 160 kg/EW. Seit 2010 ist das spezifische Restmüllaufkommen leicht rückläufig und hat 2016 nunmehr seinen Tiefpunkt mit 126 kg/EW erreicht. Altstoffe und Verpackungen verzeichnen in Summe bei der absoluten Sammelmenge immer noch einen geringfügigen jährlichen Zuwachs.

Verwertbare Anteile am Gesamtabfallaufkommen:

Siedlungsabfälle wie z.B. Sperrmüll, Altstoffe, Verpackungen, biogene Abfälle, Problemstoffe, Elektroaltgeräte und Batterien werden separat gesammelt, sortiert bzw. vorbehandelt und einer Verwertung zugeführt. Im Schnitt wurden 2016 rd. 61 % bzw. rd. 336.000 Tonnen des gesamten kommunalen Abfallaufkommens einer stofflichen Verwertung (Recycling 40 % / Kompostierung 21 %) zugeführt. Elektro- und Elektronikaltgeräte, Problemstoffe und Batterien (in Summe rd. 3 %) werden speziellen Verwertungsverfahren unterzogen. Darüber hinaus werden die verbleibenden 197.700 Tonnen oder 36% Rest- und Sperrmüll einer mechanisch-biologischen Behandlung unterzogen und in weiterer Folge zum Teil einer thermischen Verwertung zugeführt.

Link: Jahresbericht zur Abfallwirtschaft in der Steiermark 2016

Gegenüberstellung der Jahre 2014, 2015 und 2016

Kommunales Abfallaufkommen der Jahre 2014 bis 2016 © A14 / Felsberger Günter
Kommunales Abfallaufkommen der Jahre 2014 bis 2016
© A14 / Felsberger Günter

Entwicklung der Abfälle aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen

Aus dem Verlauf der kommunalen Sammelmengen im Zeitraum von 1987 bis 2016 ist zu erkennen, dass trotz eines steigenden Gesamtabfallaufkommens die Rest- und Sperrmüllmengen durch die Einführung der getrennten Sammlung in den Jahren 1990 bis 1994 erheblich reduziert worden sind. Im Detail wurde in den Jahren 1990 bis 1994 die getrennte Sammlung von Altglas, Altpapier, Altmetall und biogenen Abfällen von den Abfallwirtschaftsverbänden flächendeckend in der Steiermark umgesetzt. Auch die flächendeckende Sammlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten wurde in der Steiermark bereits 1995 eingeführt, seit 2005 besteht durch die Elektroaltgeräteverordnung eine gesetzliche Verpflichtung zur getrennten Sammlung.

Entwicklung: Gesamtabfallaufkommen ab 1987Entwicklung: Gesamtabfallaufkommen nach Jahren ab 1990Entwicklung: Gesamtabfallaufkommen ab 1990

Sonstige Abfälle (Baurestmassen, Altfahrzeuge, Diverses .. )

Darüber hinaus werden in der Steiermark auch noch andere Abfälle, wie z.B. Baurestmassen, Baustellenabfälle, Bodenaushub, Altfenster und sonstige nicht eigens definierte Abfälle, in den kommunalen Sammeleinrichtungen (Altstoffsammelzentren) übernommen. In Summe waren dies 2016 rd. 61.700 Tonnen oder rd. 50 kg/EW.


Günter Felsberger, Externe Verknüpfung A14 - Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit, Tel.: (0316) 877-4149
Letzte Aktualisierung am 17. April 2018
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