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Leitfaden für Recycler und Deponiebetreiber

Schritt 3: Baurestmassen qualitätsgesichert aufbereiten

Qualitätssicherung ist Basis für hochwertige Recycling-Baustoffe!

Durch eine qualitätsgesicherte Aufbereitung werden die im Rahmen von Abbrucharbeiten anfallenden Baurestmassen wieder zu hochwertigen Recycling-Baustoffen verarbeitet und stellen somit einen wertvollen Sekundär-Rohstoff dar. Eine möglichst sortenreine Erfassung der unterschiedlichen bei Bau- und Abbruchtätigkeiten anfallenden Materialien trägt zu einer hohen Qualität der Sekundärprodukte bei. Darauf muss in jedem Stadium des Aufbereitungsprozesses geachtet werden.

Die qualitätsgesicherte Aufbereitung von Baurestmassen ist auch in rechtlicher und finanzieller Hinsicht attraktiv, da auf diese Weise eine Beitragsfreiheit gemäß Altlastensanierungsgesetz (AlSAG) erreicht werden kann.

Unterschieden werden die Aufbereitung mit mobilen Anlagen direkt auf der Baustelle oder in genehmigten Zwischenlagern bzw. die Aufbereitung in stationären Anlagen.

Qualitätsgesicherte Herstellung von Recycling-Baustoffen

Die Aufbereitung der Baurestmassen hat in einer dafür behördlich genehmigten stationären oder mobilen Anlage zu erfolgen. Die aufzubereitenden Abfallarten (Schlüsselnummern) müssen vom Genehmigungsumfang der jeweiligen Anlage umfasst sein. Eine Verunreinigung mit Schad- und Störstoffen z.B. Asbest, ist zu vermeiden. Gemäß der Recycling-Baustoffverordnung sind für die Aufbereitung der zulässigen Stoffe folgende Schritte notwendig:

  1. Eingangskontrolle
  2. Qualitätsanforderungen
  3. Qualitätssicherung
  4. Bezeichnung der qualitätsgesicherten Recycling-Baustoffe
  5. Abfallende der qualitätsgesicherten Recycling-Baustoffe

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