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Leitfaden für Behörden

Schritt 1: Auskunft für den Bauwerber

Information an Bauwerber im Zuge der Bauberatung ist besonders wichtig.

Der Bauwerber sollte nach dem Gespräch (telefonisch/persönlich) wissen, 

  1. dass Baurestmassen grundsätzlich Abfälle sind und der Bauherr Abfallbesitzer ist,
  2. dass es strenge Vorgaben für die Verwertung und Beseitigung von Baurestmassen gibt,
  3. welche Einreichunterlagen für das Bauverfahren notwendig sind und wo es Unterstützung gibt (Planer),
  4. wie das Verfahren zum Abbruch des Gebäudes abgewickelt wird (verwertungsorientierter Rückbau),
  5. welche Behörden gegebenenfalls noch zu kontaktieren sind, nachdem in bestimmten Fällen weitere/andere Genehmigungen einzuholen sind, wie z.B. bei der Bezirkshauptmannschaft: Gewerbe-, Wasser-, Naturschutz- und Forstrecht.

    Das Ziel sollte sein, den Rückbau im Zuge eines konzentrierten Verfahrens im Sinne des „One Stop Shop Grundsatzes" zeitgleich mit der Baubewilligung zu genehmigen.

  6. dass in Zusammenhang mit Baurestmassen Abgaben nach dem Altlastensanierungsgesetz (AlSAG) anfallen können.

Als Grundsatz gilt, dass der geordnete Rückbau gemäß der Recycling-Baustoffverordnung die Standardabbruchmethode von Gebäuden ist.

Siehe dazu den Beitrag: "Regelablauf eines geplanten Rückbaus gem. ÖNORM B 3151

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