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Leitfaden für den Bauwerber / Bauherrn

Schritt 8: Dokumentation führen

Dokumentation zur Nachweisführung gegenüber der Behörde!

Nach allen durchgeführten Arbeiten durch befugte Unternehmen muss der Bauherr über eine Dokumentation bzw. einen Nachweis über den Verbleib der Abfälle verfügen.

Werden die anfallenden Abfälle befugten Abfallsammlern und oder Abfallbehandlern übergeben, reichen als Nachweis für eine umweltgerechte Verwertung oder Beseitigung Rechnungsunterlagen, Lieferscheine und dergleichen, aus denen die exakten Abfallarten und Mengen hervorgehen. Diese Nachweise muss der Bauherr zumindest sieben Jahre aufbewahren und für nachträgliche Behördenprüfungen vorlegen können.

Werden Teile der anfallenden Abfälle in Eigenregie verwertet - z.B. Betongranulat für die Befestigung eines Parkplatzes - so sind für diese aufbereiteten Abfälle entsprechende Aufzeichnungen hinsichtlich Art, Menge, Herkunft und Verbleib zu führen und sind zusätzlich detaillierte Unterlagen hinsichtlich deren Qualität einzuholen (siehe Schritt 1 für Recycler und Deponiebetreiber). Diese Unterlagen sind ebenfalls sieben Jahre aufzubewahren und der Behörde ggf. vorzulegen.

Aufzeichnungspflicht laut ALSAG: Der Beitragsschuldner hat Aufzeichnungen, getrennt nach Beitragsgrundlage, zu führen (sieben Jahre Aufbewahrungspflicht). 

Aufzeichnungspflicht laut Recycling-Baustoffverordnung: Der Bauherr hat für die Dokumentation der Schad- und Störstofferkundung sowie des Rückbaus zu sorgen und diese für sieben Jahre nach Abschluss aufzubewahren, um sie für nachträgliche Behördenprüfungen vorlegen zu können.

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