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Leitfaden für Bau-, Abbruch-, Erdbauunternehmen

Schritt 1: Grundlagen des geordneten Rückbaus berücksichtigen

ÖNORM B 3151 Schad- und Störstofferkundung – Rückbaukonzept

Ablaufschema Rückbau © A14
Ablaufschema Rückbau
© A14

Alle aus einem Abbruch gewonnenen Materialien sind prinzipiell als Abfall anzusehen. Unabhängig von der Größe des Vorhabens oder der Art des Abbruchs (Gebäude, Linienbauwerk, Aushub).

Grundsätzlich muss der Bauwerber am Beginn des Rückbauprojekts über seine Verpflichtungen im Sinne der Abfallwirtschaft informiert werden. Je nach Dimension des Objektes gilt der Ablauf beim Rückbau wie in der Externe Verknüpfung Grafik angezeigt. 

Der Unternehmer hat den Bauwerber über folgende Punkte zu informieren (Prüf- und Warnpflicht): 

  • Ablauf des Rückbaus
  • Schad- und Störstofferkundung, Rückbaukonzept (>750 t)
  • die Möglichkeiten der Wiederverwendung, Verwertung und Beseitigung
  • ALSAG-Verpflichtungen

Verfahrensübersicht des Rückbaus nach der ÖNORM B 3151 - Externe Verknüpfung siehe Infoblatt.

Abbruchdokumente für den Bauwerber erstellen und übergeben.

Zu den zu erstellenden Unterlagen zählen die dokumentierte Schad- und Störstoffuntersuchung, die Angaben über das Objekt (Objektbeschreibung) und den technischen Einrichtungen wie Zwischenlagerplätzen etc., sowie das Rückbaukonzept. Bei Bedarf muss das von den jeweils dafür qualifizierten Personen erstellt und gegebenfalls den Einreichunterlagen des Bauherrn (siehe Schritt 2) beigelegt werden.

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