Projekt "Biogasanlagenmonitoring Steiermark 2007 / 2008"
www.biogas.steiermark.at

Im Rahmen des Projektes "Biogasanlagen-Monitoring Steiermark" wurde von der FA19D Abfall- und Stoffflusswirtschaft und der FA17A Fachstelle Energie die webbasierende Datenbanklösung als Instrument zur "Qualitätssicherung" errichtet.
- Echtsystem für Teilnehmer am Projekt:
Biogasanlagenmonitoring & Benchmarksystem
- Demoversion: Zugang zur Demoversion
Benutzername: demo
Kennwort: demo
Dabei standen folgende Überlegungen im Vordergrund:
Beim Betrieb von Biogasanlagen fällt als Abfall Gärrückstand an, welcher zur stofflichen Verwertung als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen aufgebracht wird. Menge und Zusammensetzung der Gärrückstände hängen dabei wesentlich von den Inputmaterialien in die Biogasanlage und der Prozessführung ab. Zur langfristigen Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Verwertung von Gärrückständen in der Steiermark (insbesondere auch im Hinblick auf die „Grundwasser-Nitrat-Problematik“ in den intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten) ist die Kenntnis von Input- und Prozessdaten und deren Korrelation mit den Mengen und Zusammensetzungen der Gärrückstände notwendig.
Da es sich bei Biogasanlagen um Anlagen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen (Biomasse) handelt, kommt ihnen unter dem Aspekt des Klimaschutzes eine bedeutende Rolle zu. Die (inter-)national angestrebte Erhöhung des Anteils von Energie aus Biomasse hat zu einer Verknappung bzw. Verteuerung der verfügbaren Biomasse geführt. Sowohl aus Sicht des Klimaschutzes als auch aus (volks-)wirtschaftlicher Sicht ist es daher notwendig, dass Biogasanlagen dem Stand der Technik entsprechend betrieben werden und die vorhandene Biomasse möglichst effizient genutzt wird.
Die Teilnahme der Anlagenbetreiber am Projekt erfolgte auf freiwilliger Basis.
Im Rahmen des Projektes wurden die nachfolgenden Ziele verfolgt:
- Einheitliche Erfassung der steirischen Biogasanlagen und Vergleich der Biogasanlagen (Input, Energieproduktion, Effizienz)
- Aufzeigen von technischen und betriebswirtschaftlichen Verbesserungsmöglichkeiten
- Optimierung der einzelnen Biogasanlagen in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht
- Rückverfolgbarkeit der ausgebrachten Gärrückstände (Schonung von Boden und Grundwasser)
- Präzisierung der stoffflusswirtschaftlichen Betrachtung von Biogasanlagen (Nährstoffe, Schwermetalle)
Der vorliegende Kurzbericht dient der Information der Öffentlichkeit über die wesentlichen Ergebnisse aus dem Projekt. Die Darstellung von Daten erfolgt daher nur in Form von statistischen Auswertungen, welche keine Rückschlüsse auf einzelne Biogasanlagen zulassen.
Ansprechpartnerin für das Projekt in der FA19D:
Frau Mag. Dr. Ingrid Winter - Tel.: (0316) 877-5931






