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Die Nationale Klimastrategie

Strategie Österreichs zur Erreichung des Kyoto-Zieles

Klimastrategie 2002

Windkraft © Wallner & Schauer
Windkraft
© Wallner & Schauer

Im Sommer 2002 wurde von der Bundesregierung die „Strategie Österreichs zur Erreichung des Kyoto-Ziels" (Klimastrategie 2002) verabschiedet. Österreich hat sich im Rahmen der Bestrebungen der internationalen Staatengemeinschaft verpflichtet seine Emissionen von Treibhausgasen im Zeitraum 2008/2012 um 13 Prozent gegenüber 1990/1995 zu reduzieren bzw. zu begrenzen

Die Klimastrategie versteht sich als ein Bündel von emissionsverringernden Maßnahmen für die Sektoren Energieerzeugung, Verkehr, Raumwärme, Industrie, Land-, Forst- und Abfallwirtschaft.

Treibhausgase sind: Externe Verknüpfung Kohlendioxid, Externe Verknüpfung Methan, Externe Verknüpfung Lachgas, teilhalogenierte Externe Verknüpfung Fluorkohlenwasserstoffe, perfluorierte Externe Verknüpfung Kohlenwasserstoffe und Externe Verknüpfung Schwefelhexaflorid

Evaluierung im Jahr 2005 - Klimastrategie 2007

2005 wurde eine umfassende Evaluierung der gesetzten Maßnahmen von Umweltbundesamt und Energieagentur durchgeführt. Die Evaluierung hat gezeigt, dass Österreich in den letzten Jahren trotz Umsetzung zahlreicher Klimaschutzmaßnahmen dem Kyoto-Ziel bislang nicht näher gekommen ist, wenngleich von zahlreichen bereits erfolgten Maßnahmensetzungen in den nächsten Jahren erhebliche Wirkungen zu erwarten sein werden (gemäß Umsetzungsbericht bis zu 8 Mio t bis 2010). Da diese Reduktionen nicht ausreichend sein werden, um das Ziel zu erreichen, sind in den nächsten Jahren weitere Maßnahmen zu setzen.

Aus diesem Grund hat der Ministerrat am 21. März 2007 eine „Anpassung der Klimastrategie zur Erreichung des Kyoto-Ziels" (Klimastrategie 2007) beschlossen. Die Klimastrategie 2002 verliert dadurch jedoch nicht ihre Gültigkeit, sondern wird vielmehr in wesentlichen Teilen aktualisiert und durch neue strategische Schwerpunkte und Ausrichtungen ergänzt („Anpassungspaket").

Die Klimastrategie 2007 setzt auf einen breit angelegten Maßnahmenmix und beruht im Wesentlichen auf den Säulen Industrie, Raumwärme und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Wichtig sind darüber hinaus die weitere Forcierung erneuerbarer Energien, Energiesparen und die Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Förderung von Umwelttechnologie.

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